Suchlösung für eCommerce, Apps und Websites

Daniel Kalkowski

Wer findet der kauft.

Marketing Abteilungen investieren viel Zeit und Geld in die Erstellung und Optimierung von guten, individuellen Inhalten für die Angebote ihrer Unternehmen. Noch mehr Geld investieren sie, um diese Inhalte in verschiedenen Marketing Kanälen zu platzieren um dann die passende Zielgruppe auf die eigene Seite zu locken.

Sind die (eingekauften) Besucher nun auf den Angebotsseiten, sollten die passenden Inhalte auf den Webseiten oder Apps ausgespielt werden.

Ob es sich dabei um klassische e-Commerce Angebote, Dienstleistungen oder Produktkataloge aus mittelständischen Industriebetrieben handelt, spielt keine Rolle. Oft liegen die Inhalte in verschiedenen Formaten vor, sind unstrukturiert und liegen in unterschiedlichen Datenquellen bereit.

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Die Aufgabe von Suchtechnologien ist es, diese Daten in einen einheitlichen Datenpool zu indexieren um sie dann über standardisierte APIs in Softwareprodukten, Webseiten, Webshops oder Apps verfügbar zu machen.

Folgende Basisfunktionalitäten sollten in einer professionellen Suchsoftware zur Verfügung stehen:

Filtersuche

Strukturierte Inhalten (wie z.B. Datenblätter) müssen einheitlich und vollständig erfasst sein. Gerade für eine Nutzung in einer Filtersuche führt das Fehlen von Datensatz Merkmalen dazu, dass beim Filtern diese Datensätze vom Ergebnis ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund ist für die Datenerfassung ein geeignetes System zu wählen. Oft eignet sich dazu ein gut aufgesetztes PIM System.

Eine professionelle Suchsoftware bietet umfangreiche Möglichkeiten eine Filtersuche zu konfigurieren. Merkmale von Datensätzen können hierbei flexibel als Filter angelegt und in den jeweiligen Suchclients angezeigt werden.

Volltextsuche

Bei unstrukturierten Inhalten, wie Beschreibungstexten, ist darauf zu achten, dass Texte auch wirklich Kontext relevante Inhalte bieten. Hilfreich ist die Ergänzung mit Schlagworten, welche aus den Inhalten extrahiert werden. Die Volltextsuche ist von der Qualität dieser Daten abhängig. Eine gute Suchsoftware bietet auch Funktionalitäten zur Datenbereinigung:

  • Suchwortersetzung dient zu Vereinheitlichung von unterschiedlich geschriebenen Worten mit gleicher Bedeutung.

  • Synonymfunktionen dienen zum Ergänzen von gleichbedeutenden Begriffen.

  • Stopword Funktionalität hilft für die Suchqualität unerhebliche Worte aus dem Index zu filtern.

Vorschlagssuche

In den vergangenen Jahren hat sich etabliert, Webseitenbesuchern bei der Eingabe von Suchworten in das Suchfeld, Vorschläge für Suchanfragen zu unterbreiten. Um dies zu realisieren muss die Historie von Suchanfragen der Benutzer gesammelt werden. Kombiniert mit den Daten der Customer Journeys können daraus sinnvolle Suchvorschläge generiert werden, welche mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer Conversion führen.
Manchmal kann es aber auch sinnvoll sein, Suchvorschläge manuell zu beeinflussen. Z.B. um auf eine bestimmte Marketing Kampagne oder Produkte aufmerksam zu machen.

Performance

Nutzer von Suchfunktionen sind in Zeiten von google & Co nicht gewillt lange auf die Anzeige von Suchergebnissen zu warten. Der Begriff "Echtzeit" wird bei den verschiedenen Anbietern oft überstrapaziert, das möglichst schnelle ausliefern der Ergebnisseiten sollte aber im Fokus stehen. Dabei spielt neben der eigentlichen Performance der Suchsoftware auch die Art der Integration sowie Netzwerkinfrastruktur eine Rolle.

Die Suchsoftware sollte skalierbar sein und auch bei großen Suchvolumina und großen Datenmengen performante Anfragen ermöglichen.

Ergebnisqualität

Grundlegend gilt: Findet der Nutzer nicht innerhalb von 1-2 Minuten das gewünschte Ergebniss, verlässt er ihre Anwendung um sich nach alternativen umzusehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine gute Suchsoftware Funktionen bereitstellt um die Resultate von Suchanfragen zu beeinflussen.

Hier stehen oft mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Zum einen können Suchergebnisse durch das automatisierte Lernen aus der Customer Journey beeinflusst werden. Was gesucht wird und auch gekauft ist dabei relevanter als nur angesehen Datensätze. Diese Information werden an die Suchengine zurückgespielt und beeinflussen das Ergebnis.

  • Für die Volltextsuche zusätzlich relevant ist das Vorkommen der gesuchten Keywords in den Daten. Hierbei spielt eine Rolle wie oft ein Wort vorkommt und im Zweifel wie genau der Treffer ist. Rechtschreibfehler sollen ja verziehen werden.

  • Zuletzt können Merkmale eines Datensatzes eine Rolle für die Gewichtung spielen. Ein Produkt einer bestimmten Marke, in einer bestimmten Kategorie oder ab einer Marge könnten höher gewichtet werden.

Usability

Für den Erfolg ausschlaggebend ist weiterhin eine gute Usability im Frontend. Gute Sichtbarkeit. Optimierung auf das jeweilige Endgerät. Intuitive Bedienung. Schnelle Anzeige und Reaktion. Diese und weitere Faktoren sollten im UX Design berücksichtigt werden.

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Wir bei LifeStyle haben seit mehr als 10 Jahren Erfahrungen im Bereich Suchtechnologien gesammelt. Wir setzen individuelle Anforderungen auf Basis von OpenSource Technologien (Elasticsearch) ebenso um, wie die Integration unserer professionellen Suchlösung swoox[1].

Swoox[1:1] bietet für Apps, Websites und Webshop Anwendungen alle oben genannten Funktionalitäten in einer Administrationsoberfläche und bietet umfangreiche APIs zur Einbindung in bestehende oder neu zu erstellende Systeme.


  1. [swoox.de](http://www.swoox.de/" target="_blank) ↩︎ ↩︎

Über den Autor
Daniel Kalkowski
Daniel Kalkowski
ist Geschäftsführer bei LifeStyle. Beschäftigt sich seit seiner Studienzeit intensiv mit den Themen Development, DevOps und E-Commerce und gründete die Firma LifeStyle vor nun mehr als 10 Jahren.
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